Adveq unterstreicht realwirtschaftliche Bedeutung von Private Equity

Zürich/Frankfurt am Main, 2. November 2010 – Adveq, einer der führenden unabhängigen Investmentmanager von Private Equity Dachfonds mit Niederlassungen in Peking, New York, Frankfurt und Zürich stellte heute anlässlich der jährlichen Pressekonferenz in Frankfurt am Main seine aktuelle Einschätzung des Private Equity Marktes vor. Das Unternehmen nannte die Analyse von Kapitalangebot und -nachfrage jedes einzelnen Private Equity Segments als einen für Investoren besonders wichtigen Erfolgsfaktor. Adveq stuft Distressed/Turnaround Investitionen und Venture Capital in den USA, kleine Buyouts in Europa und Wachstumsinvestitionen in Asien als besonders erfolgversprechend ein. Im von Kreditknappheit geprägten wirtschaftlichen Umfeld der kommenden Jahre sieht Adveq eine steigende Bedeutung spezialisierter Private Equity Manager als Finanzgeber mittelständischer Unternehmen.

Höhe der Kapitalzuflüsse als entscheidender Faktor für Segment-Performance
Private Equity hat sich über die letzten zehn Jahre zu einer Asset-Klasse mit einer Vielzahl unterschiedlicher Segmente entwickelt. Oft ist die Marktsituation dieser Segmente ganz unterschiedlich charakterisiert. Vor diesem Hintergrund hält Adveq die Analyse, wieviel Geld in einen bestimmten Bereich fliesst, für einen der wesentlichen Erfolgsfaktoren, den Investoren beachten müssen. In jeder der drei wichtigsten Anlageregionen der Welt – USA, Europa und Asien – gibt es aus Sicht von Adveq heute Private Equity Segmente, welche keinen Kapitalüberhang aufweisen und gleichzeitig aus fun-damentaler Sicht attraktiv sind. Dies gilt insbesondere für Distressed/Turnaround Investitionen (Sondersituationen) und Venture Capital in den USA, für kleine Buyouts in Europa und für Wachstumsinvestitionen in Asien.

Private Equity Allokation aus Sicht der Investoren
Als Folge der Finanzkrise und der Beseitigung ihrer negativen Folgen führen viele institutionelle Investoren eine Neubeurteilung ihrer Anlagestrategie durch und stellen bisherige Prinzipien zur Diskussion. Auch Private Equity steht auf dem Prüfstand. Institutionelle Investoren, die schon seit längerem in Private Equity investieren, zeigen sich mit ihren Allokationen zufrieden. Beispielsweise lagen die historischen Renditen europäischer Buyouts in 12 der vergangenen 15 Jahre höher als diejenige des DAX.

Adveq betont, dass die Anlageklasse Private Equity institutionellen Investoren die Möglichkeit gibt, den gesamten Lebenszyklus einer Unternehmung abzudecken. An der Gründungsphase und am an-schliessenden ersten Wachstum von Unternehmen kann man fast nur mit Venture Capital partizipieren. In der folgenden Reifephase von Unternehmen bietet Private Equity breite Anlagemöglichkeiten, die über diejenige börsennotierter Unternehmen hinausgehen. Beispielsweise wird Zugang zu ungelisteten Familienunternehmen, Spin-Offs, oder Management Buyouts geschaffen. Schliesslich erlaubt Private Equity mittels Distressed/Turnaround Investitionen, Anlagen in Unternehmen zu tätigen, die in einer späteren Lebensphase in Schieflage geraten sind. Private Equity Manager helfen solchen Un-ternehmen wieder auf den Pfad gesunden Wachstums zurückzukehren. Dies gewinnt im aktuellen wirtschaftlichen Umfeld eine besondere Bedeutung.

Schwieriges Umfeld für Unternehmen als Chance für Private Equity Manager
Wenngleich die längerfristigen Wachstumsperspektiven für die entwickelte Welt unsicher sind, hat sich die Wirtschaftsentwicklung im laufenden Jahr in vielen Ländern auf erfreuliche Weise verbessert. Die Statistiken zeigen aber, dass nach wie vor überdurchschnittlich viele mittelständische Unternehmen mit grossen operativen Herausforderungen konfrontiert sind. Gleichzeitig besteht ein hoher Refinan-zierungsdruck auf Seiten der Unternehmen, die in der Zeit vor der Krise ihre Verschuldung zu günstigen Konditionen ausgebaut hatten. Der durch diese anstehenden Refinanzierungen in den kommenden Jahren ansteigende Kapitalbedarf eröffnet grosse Chancen für spezialisierte Private Equity Manager. Dies vor allem, weil die Bereitschaft der Banken für die Refinanzierung von Krediten niedriger Bonität weiterhin gedämpft bleibt. Die von den Private Equity Managern verfolgten Strategien, die Unternehmen mittels frischem Kapital und aktivem operativen Eingreifen wieder zum Erfolg zu verhelfen, sind komplex, arbeits- und zeitintensiv. Dadurch sind sie aber auch sehr kompatibel mit der langfristigen Struktur eines Private Equity Fonds. Überdies leisten solche Investitionen einen ausgeprägten realwirtschaftlichen Wertbeitrag.

Dr. Rainer Ender, Managing Director bei Adveq, sagte: „Aus Sicht von Investoren wird durch das Be-reitstellen von Kapital an Unternehmen, welche in Schwierigkeiten stecken, eine Diversifikation des Anlageportfolios erzielt. Die Rendite-Treiber solcher Investitionen basieren nicht auf dem allgemeinen Wirtschaftswachstum, sondern auf der finanziellen und operativen Gesundung und Repositionierung der Firmen. Besonders in Zeiten unsicherer konjunktureller Perspektive ist dieser Investitionsansatz sehr interessant.“

Dr. Nils Rode, Managing Director bei Adveq, fügt an: „Eine historische Betrachtung zeigt, dass die Aussichten auf Wertgenerierung in bestimmten Private Equity-Segmenten dann besonders gut sind, wenn vor allem zwei Kriterien erfüllt werden: Eine fundamental interessante Investitionsmöglichkeit und gleichzeitig ein ausgewogenes Verhältnis von Kapitalangebot und -nachfrage. Derzeit gibt es in jeder der drei wichtigsten Weltregionen (USA, Europa, Asien) Private Equity Segmente mit ausgewogener Kapitalangebots- und Nachfragesituation.“

Über Adveq
Adveq ist ein führender unabhängiger und global ausgerichteter Private Equity Dachfonds Investment Manager mit Büros in Peking, New York, Frankfurt und Zürich. Neben Dachfonds stehen Kunden individuelle Investment Management Services im Bereich Private Equity zur Verfügung. Die Firma wurde im Jahr 1997 gegründet und verwaltet derzeit ein Vermögen in Höhe von 4 Milliarden USD. Adveq‘s Kunden sind internationale institutionelle Investoren wie Pensionskassen, Versicherungen, Family Offices und andere Finanzdienstleistungsunternehmen vorwiegend aus Europa, Asien, Australien und den Vereinigten Staaten.

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Stefan Bannwart
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